Mittwoch, 31. März 2010

Honig-Nuss-Seifentorte

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So, ich habe sie jetzt doch schon fotografiert. Das ist jetzt also meine erste Seifentorte, die ich ohne Jessicas Tutoring gemacht habe und der ungefähr 3 Tage Duftölgrübeleien voraus gingen. Ich hatte eigentlich eine Schokonusstorte vor, konnte aber nirgends Anhaltspunkte dazu finden, ob das Schoko-PÖ von Gisella Manske rapide andickt oder nicht. Da ich aber nicht nur glatte Schichten, sondern einen Teil auch marmoriert haben wollte, wollte ich eben einen Duft verwenden, der andickt und einen, der mir Zeit zum marmorieren lässt. Hazelnut dickt meiner Erfahrung nach mit leichter Zeitverzögerung kräftig an und da ich eben beim Manske-Schokoduft im Dunkeln tappte diesbezüglich, habe ich umdisponiert. Scottish Blossom Honey ist für langsame Marmorierer wie mich geeignet und passt zu Nuss genauso wie zu Torte - also fiel die Wahl darauf.




In der Mitte duftet sie nun also nach Scottish Blossom Honey und oben sowie unten duftet sie nach Hazelnut - diese beiden Schichten werden mit der Zeit noch ins Nussbraun nachdunkeln. Zwischen den Schichten habe ich aus Jux und Dollerei noch je eine Kakaoader gestreut und als i-Tüpfelchen ist die Whipped lecker mit Babassu statt Kokos. An der Stelle muss ich mal eben schwärmen: ich liebe das Martin-Babassu (Bio und unraffiniert). Und ich weiß zwar nicht warum, aber das aktuelle duftet stärker (und soooo lecker!) nach Kokos als das letzte, welches ich hatte. Ich muss mich immer zusammenreißen, dass ich da nicht mal von nasche. Abgesehen davon ist es eine Wonne zu verarbeiten, denn der Seifenleim bleibt länger geschmeidig als mit Palmkern oder Kokos. Werbung Ende und sorry dafür.
Übrigens habe ich als Form so eine Haribo-Box verwendet, in denen normalerweise 500g davon sind. Dass das Format ein anderes ist, als bei der ersten Torte, ist ja deutlich sichtbar, aber es ging gut - ich hatte nur etwas weniger Deko-Platz oben drauf. In so eine Box passt ziemlich exakt Seifenleim aus 700g Fetten. Die "Sahne"-Whipped kam ja erst am nächsten Tag drauf und musste nicht in die Box passen.


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Kusala

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Wenn ich schon mal dabei bin, schiebe ich gleich noch eine hinterher...
Kusala ist eine Seife, die ich vor allem für meine beste Freundin gesiedet habe, weil sie die Karma-Seife von Lush so liebt. Also den Geruch vor allen Dingen.

Kusala ist (grob gesagt) die Bezeichnung für karmisch heilsame Handlungen und das fand ich irgendwie passend und schön für diese Seife, die nach dem Gracefruit-Karma-Dupe "Kismet" duftet und eine OHP aus einem leicht abgewandelten 25er Rezept mit Babassu und unraffiniertem Palm ist. Ich hoffe dem Gelb des unraffinierten Palms ein wenig Beständigkeit gegeben zu haben, indem ich noch etwas gelb untergemischt habe und dezent marmoriert habe ich mit TiO2.

Ich habe sie gerade erst aus ihrem Kälteschlaf im Tiefkühler geholt und ausgeformt, daher ist sie noch völlig ungehobelt und natürlich


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Dienstag, 30. März 2010

Ma Damsel

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leider ist Ma Damsel ein Lückenfüller, weil ich heute viel lieber meine zweite Seifentorte gepostet hätte. Aber die Hazelnut-bedufteten Schichten sind noch so ungleichmäßig nachgebräunt, dass ich ihr noch ein/zwei Tage Zeit lasse bis zur fotogenen Bräune.

Ma Damsel wiederum ist ein Seifchen, auf die ich schon total gespannt bin. Ich habe das erste mal Babypuder verseift und ich dachte außerdem, ich probier mal eine Ader aus Tonerde statt Kakao oder TiO2. Davon abgesehen besteht sie aus schönen Ölen (Mandel, Babassu, Raps, Shea & Rizinus, um genau zu sein), hat ordentlich viel Seidenprotein und Ziegenmilch intus und duftet pudrig nach Soft Kashmir Silk. Eben so, wie ich mir eine Ma Damsel vorstelle.
Was ich ein bißchen doof finde ist, dass das PÖ stärker färbt als zu Beginn der Flasche (muss man PÖs auch schütteln?) und dass man den EL Salz, den ich eigentlich aus reiner Experimentierfreude mit hineingeworfen habe, in der fleckig-körnigen Struktur sieht. Aber wie gesagt: ich bin tierisch gespannt auf das Anwaschen und ich bin ziemlich zuversichtlich, dass das ein feines Pflegeseifchen wird .

Jetzt bin ich mal gespannt, wie gebräunt meine 2. Seifentorte morgen aussieht - und wünsche Euch allen noch eine schöne Nacht!


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Donnerstag, 25. März 2010

Herrentorte - Black Café meets Vanille

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Vergangenen Samstag und gestern hat Jessica drei Verrückten mit Rat und Tat bei der Herstellung von Seifentorten beigestanden. Eine der Verrückten war natürlich ich.

Entstanden ist in meinem Fall also eine Seifentorte, die in der unteren Schicht nach Black Café duftet und im marmorierten Teil nach Vanille. Ausnahmsweise: klasse, dass Black Café so krass andickt - deshalb wurde nämlich die Schichtung so gut. Ich hatte mich ja für "Café"-Duft entschieden in der illusorischen Annahme, meine Nase über dem Fläschchen hätte mich getrogen und es würde nach Kaffee duften und die Kombination mit Vanille wäre dann ähnlich wie mein bappsüßes Cappuccinogetränk.



Black Café ist ein Herrenduft und nun duftet die Seifentorte nicht weniger lecker, aber irgendwie nach Vanille-Mann. Also zum Reinbeißen *ggg*. Und ganz ehrlich: so eine hübsche Seife bekomme ich ganz sicherlich nie wieder und schon gar niemals nicht ohne Jessica hin. (Das wird mich allerdings nicht davon abhalten, demnächst gleich nochmal Seifentorte zu sieden... Es macht einfach zu viel Spaß.)





Ja und in den kommenden Posts müsst Ihr leider wieder mit meinen profanen Anfängerseifchen vorlieb nehmen. Liebe Grüße und einen schönen Tag für Euch!


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Sonntag, 21. März 2010

Ein Dach überm Seifenkopp

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Seit ein paar Wochen spukte mir die Idee im Kopf rum, irgend etwas zu finden, um Seifen in der Dusche aufzubewahren, ohne dass sie komplett ersaufen. Mit Bedacht Duschen fiel aus, da ich morgens nicht in der Lage zu "Bedacht" bin (da bin ich froh, wenn ich die Dusche überhaupt finde!) und außerdem kommt erschwerend hinzu, dass mein Liebster absolut alles unter Wasser setzt, wenn er duscht. Konsequenterweise schaffe ich es übrigens regelmäßig hinterher in Socken ins Bad zu gehen und mit nassen Füßen wieder raus zu kommen. Naja. Jedenfalls wollte ich eine Lösung finden, um nicht nach jeder Dusche die Seifen aus derselben ins Trockene retten zu müssen. Also dachte ich, eine Wandbox mit Deckel und Abtropflöchern muss her. Und der Deckel muss daran befestigt sein und die Box mit Saugdingern anzubringen sein.

Ich hatte also eine klare Vorstellung *ggg*. Blöd nur: sowas scheints nicht zu geben. Also auch sonst keine Wandbox mit Deckel, bei der der Deckel fest dran ist - nicht mal bei Ikea, was sonst ja ein El Dorado für Pragmatiker wie mich ist.

Aber Penny hatte die Rettung :-D
Da gab es diese Woche bei uns so Lunchboxen für einen Euro und die habe ich spontan dafür zweckentfremdet mithilfe der Saugnäpfe unseres letzten Duscheckregals, eines Gracefruit-PÖ-Fläschchens und zweier Schrauben.

So wurde aus dem:




mithilfe meines Akkuschraubers und zweier Schrauben das:




Und dann dank eines zweigeteilten PÖ-Fläschchens und zwei Saugnäpfen des Exregals das hier:






Ich finde es vorerst praktisch und bin zufrieden. Leider braucht es diese Platzhalter, damit der Deckel richtig aufgehen kann, denn der braucht Platz nach hinten. Aber wenn mir eine stilvollere und dabei gleichwertig praktische Box unter die Finger kommt, werde ich es ersetzen.



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Mittwoch, 17. März 2010

es ist vollbracht... Haarseifenprojektseifen

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Haarseifenprojektseifen mit ÄÖs und Ghassoul



Eigentlich saß ich schon im Dezember in den Siedestartlöchern für die Haarseife. Aber an einem Projekt sind ja in der Regel mehrere Menschen beteiligt und da braucht eine Konsensfindung manchmal eben etwas Zeit. Auch nicht schlimm. Trotzdem bin ich froh, dass wir uns auf ein Grundrezept einigen konnten und die Varianten, die jeweils gesiedet werden schnell gefunden waren. Meine Varianten sind a) mit der Zugabe von ätherischen Ölen Teebaum und Rosmarin für die Kopfhaut-geplagten und b) mit 25% Ghassoul auf die Fettmenge gerechnet.

Ausnahmsweise haben wir uns darauf geeinigt mit dem Verschicken nicht zu warten, bis sie ausgereift sind, sondern schon nach Trocknung zu verschicken. Jeder lässt dann die verschiedenen Haarseifenproben bei sich ausreifen. Daher sind sie bei mir diesesmal nicht in Cellophan verpackt, aber schon in Schächtelchen und mit Lendenschurz *g*.


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Sonntag, 14. März 2010

Sommerlaune & Wasserkerlchen

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Das sind meine ersten beiden Verwurstungsexperimente mit TS. Und außerdem die ersten beiden Seifen, die ich in meiner neuen alten Blockform gemacht habe - es macht voll Spaß gerade Seifen auszuformen *ggg*.

Jedenfalls haben wir hier zum einen Sommerlaune:



sie duftet nach Tropicana (lecker!) und ist mit unraffiniertem Palmöl gemacht. Oben drauf ist mein Einschmelzversuch der TS, der ziemlich schief lief. Die Lage hätte 1. doppelt so dick und 2. transparenter werden sollen. Aber dem Schaum war nicht beizukommen und so hat sie sowohl an Menge, als auch an Transparenz eingebüßt. Und weil die Masse so zähschaumig war, war dann auch eine Marmorierung mit der CP passé. Sehr schade, aber ich geb nicht auf. Entweder versuche ich das nochmal mit dem Einschmelzen nach eingehender Recherche, wie es richtig geht - oder ich mache einfach 2 frische Seifen parallel. Trotzdem gefällt sie mir eigentlich ganz gut - ist halt nur nicht so geworden, wie ich es gedacht hatte.



Die zweite ist das Wasserkerlchen:



Was ja schon wirklich Spaß macht mit TS ist, dass sie sich so bereitwillig formen lässt. Kein Brechen mehr, sondern willig elastische Seifenkringel. Ich bin sonst kein Konfettiseifenfan, aber mit so Schnörkelchen kann ich immer was anfangen *g*. Wasserkerlchen ist eine Soleseife und beduftet mit Exotic Seawind. Das dickt ziemlich an, daher wurde auch die Marmorierung nicht filigran - aber damit habe ich gerechnet. Leider habe ich den Schneidezeitpunkt nicht gut abgepasst, weshalb sie etwas bröselt. Das ist etwas schwierig mit den TS-Schnörkeln, weil die Seife eigentlich richtig durchgehärtet sein müsste, damit an den Schnörkelstellen sich nichts verzieht oder bröselt und das ist ja eben gerade bei Soleseifen dann wieder nicht mehr so einfach zu schneiden. Von daher: nächste TS-Schnörkel kommen in Seife ohne Sole und die darf dann auch erst mal ne Woche oder 2 schlafen, bevor sie geschnitten wird.


Eine schöne Nacht Euch allen und liebe Grüße!


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Samstag, 13. März 2010

Limus contumacis und 2 brave Röschen

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Limus contumacis ist lateinisch für widerspenstigerMatsch. Und genau deswegen heißt die Seife so. Ich habe sie schon vor fast vier Wochen gesiedet, aber sie blieb auch nach dem Sieden ewig matschig und schmierte zu sehr beim Schneiden.







Eeiiigentlich ist diese hässliche Ente ein innerer Schwan mit viel Avocadoöl und einer pürierten frischen Avocado. Und wäre da nicht das PÖ gewesen, wäre sie es auch äußerlich - das bezeugen die beiden Röschen, die ich eingeformt habe, bevor mir einfiel, dass das Duftöl noch unberührt herum stand. Ich also fluchs das PÖ in den restlichen Seifenleim gerührt und ich hatte noch nicht mal Zeit das Fläschchen wieder weg zu stellen, da hat sich der Seifenleim schon getrennt. Sofort nach Zugabe des PÖs. Einfach so. Bumm.

Naja, dachte ich, kacke für die Marmorierung und die Struktur, aber was solls: ab in den Topf und OHP draus gemacht. Aber Pustekuchen! Der blieb einfach getrennt. Ich habe eine geschlagene Stunde mit dem Pürierstab in der Pampe rumgewütet - sobald ich den Pürierstab rausgenommen habe: wupps - getrennt.

Wo gibts denn so was? Das widerspricht doch jeder chemischen Regel!? Lauge + Fett -> Seife. Außer bei Limus.

Nach knapp anderthalb Stunden Wasserbad, intensiver Rührarbeit, der einen oder anderen Beschimpfung und viel, viel Geduld meinerseits, wars dann mal eine homogene Masse und eindeutig fertige brizzelfreie Seife. Da habe ich dann halt eine Kakao-Notmarmorierung gemacht und lauter Not-Kügelchen als Anti-Faltenmaßnahme in die Oberfläche gedrückt. In der Not frisst der Teufel fliegen, wie man so schön sagt - aber schöner wärs anders gewesen *seufz*


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Freitag, 12. März 2010

TS-Rezept (lässt sich nur widerwillig wieder einschmelzen)

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Hallihallo,

da Akasha nach den Fetten für die TS gefragt hat, ich aber keinen ellenlangen Kommentar schreiben will, mach ich das jetzt hier.


Als Rechengrundlage hab ich die gangkerlsche Mengenverteilung genommen *g*. Die ist wie folgt:
  • 31% Fette ohne Rizi
  • 9% Rizinus
  • 14% Wasser für die Lauge
  • 18% Alkohol (kosmetisches Basiswasser in meinem Fall)
  • 10% Glycerin
  • 11% Zucker
  • 7% Wasser für die Zuckerlösung (ich habe die Zuckerlösung in einem Honigglas im Wasserbad der OHP gemacht ohne den Deckel aufzulegen. Keine Ahnung ob das was bewirkt hat, aber ich wollte das Wasser soweit wie möglich reduzieren durch ein wenig Verdampfung.)

Die Fette inklusive Rizinus waren aufgeteilt in:
  • 23,57% Palmkern
  • 22,56% Rizinus
  • 20,20% Palm
  • 13,47% Shea
  • 10,10% Kakaobutter
  • 10,10% Raps

Dass die Zahlen so krumm sind liegt daran, dass ich mir erst überlegt habe, welche Fettmenge ich ohne Rizi verseifen will, ich dann diese Fettmenge als 31% definiert und darauf dann die Rizinusmenge berechnet habe. Aber dann wars ja simpel. Fettmenge durch 31 geteilt und ich hatte die Rechengrundlage für den ganzen Rest.

Ein wenig gelbstichig ist sie aber auch geworden. Nicht sehr, aber wahrnehmbar. Für Nicht-Vegetarier wäre sicher Schweineschmalz mal einen Versuch wert, da das ja schon beim normalen Verseifen sehr weiß und einen Tick transparent wird.

Aber hat jemand von Euch vielleicht einen Tipp, wie man das Wiedereinschmelzen ohne Schauminvasion hinbekommt? Ich habe das vorgestern versucht und bin absolut unzufrieden gewesen mit dem Ergebnis: die lila gefärbte ließ sich kaum einschmelzen, die transparente ging. Aber zusammen hat sich derart viel Schaum entwickelt, dass weder warten, noch Alkohol half und ich letztlich einen Schwund von ca. 50% Volumen hatte nach dem Abschöpfen. Das finde ich definitiv zu viel.


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Sonntag, 7. März 2010

meine erste Transparentseife

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Oh, ich platze gerade fast vor Freude! Gestern habe ich das erste Mal Transparentseife gemacht. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt das mal zu versuchen, weil mich die Idee reizt mit der Kombination von TS und CP/OHP optisch zu spielen. Endgültig angefixt hat mich dann Nane, indem sie mir sowohl ihre wunder-schöne dunkelrote, als auch die geniale Luffa-Seife geschickt hat.

Ich habe mein letztes bißchen NaOH mit der Feinwaage abgewogen und darauf dann das Rezept aufgebaut nach Gangkerls Grundlage aus dem NSF. Nur hatte ich nicht mehr genug Kakaobutter und Palm, deswegen habe ich noch 15% Shea verwendet, was mir dann im Nachhinein etwas gewagt vorkam, da Shea ja doch einen relativ hohen unverseifbaren Anteil hat. Aber ich hatte Glück und alles lief total glatt und einfach und die Seife wurde transparent!

*jubel*




Ich habe sie nur in einfache Formen und in eine Obst-Eiswürfelform gefüllt, weil ich sie eigentlich ja nur als Grundlage haben möchte, um sie wieder einzuschmelzen und weiter zu verwenden. Aber soviel Spaß wie das gemacht hat, war das sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich TS gemacht habe. Sie sind transparent - ist das nicht genial?

Und jetzt kann ich mich vor lauter neuen Ideen gar nicht mehr retten... Als hätte ich nicht ohnehin schon genug ;-)


Liebe Grüße und einen schönen Rest-Sonntag für Euch!


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Donnerstag, 4. März 2010

etwas Ordnung ergattert

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Ich habe mir heute für günstig Geld bei Ikea etwas Ordnungshilfe ergattert. Und erstmal ne Menge Arbeit*keuch*. Irgendwie ging das echt nicht mehr. Überall stand Siedezeug rum und nach allen Zutaten musste ich in Kisten kruschteln, die PÖs hatte ich in einem großen Karton! Ich kam mir dauernd vor, als müsse ich aus Kisten und Tüten leben.
Jedenfalls hatte ich heute frei. Also bin ich zu Ikea und habe mich ins Gewühl gestürzt. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum immer, wenn Ihr forschen Schrittes und zielgenau unterwegs seid, jemand raumgreifend vor Euch herschlendert? Selbstreflektiert wie ich manchmal bin, denk ich dann, ich bekomme die Lernaufgabe "Gelassenheit" gestellt. Hm. Jedenfalls: ich habe mich heute der Lernaufgabe verweigert und bin so schnell es mir möglich war durch Ikea gedüst, weil ich ja wusste, was ich wollte. Ich musste trotzdem noch 2x vom Kassenbereich (also dem Ziel!) aus wieder zurück - aber egal. Letztendlich war ich siegreich und habe mir 3 Gewürzregale für meine PÖs und ÄÖs, ein Besta-Regal für die Siedezutaten, Körbe und noch ein paar unseifige Sachen gekauft.

Besta ist ganze 40cm tief - da passt echt was rein. Nur muss ich noch Wandkonsolen über dem Regal anbringen, weil ich a) doch nicht alles rein bekomme und ich b) die schönen Fremdseifen und meine Vollmondseifen würdiger platzieren will. Das Gute ist nebenbei, dass ich dadurch gleich den Platz frei geräumt habe, den der Kühlschrank für die Fette bekommen soll. Die lagern nämlich derzeit noch auf dem Balkon. Außerdem mussten wir im Wohnzimmer Platz schaffen für die Sachen, die bislang am Regalplatz standen - ergo war es quasi ein ordnender Rundumschlag heute *strahl*

Hier könnt Ihr mal spickeln:








Liebe und ungewohnt ordentliche Grüße an Euch!

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Montag, 1. März 2010

Fische-Vollmond im Löwen

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Irgendwie reizt es mich dieses Jahr zu jedem Vollmond eine Seife zu machen. Einen kompletten Jahreszyklus quasi - allerdings ohne Zwang: wenns mal nicht passt, dann nicht. Aber lustig wärs schon, mir am Jahresende alle Vollmonde in Seifenform nochmal anzusehen Jedenfalls war gestern wieder Vollmond, also habe ich mich an den Topf geschmissen und das ist daraus geworden:





Ich habe dafür:
  • Beifuß, Salbei und Lavendelblätter (also silberblättrige Kräuter) seit dem letzten Vollmond, also exakt einen Mondzyklus lang, in Rapsöl ziehen lassen und das Öl für die Seife verwendet
  • Den Vollmond natürlich wieder als weißen Klecks drauf gemacht und versilbert.
  • 4 Fisch-Einlegerchen um den Vollmond herum platziert, da er gerade zu Beginn der zweiten Fischedekade ist und sich also mitten im Sternzeichenmonat Fische befindet.
  • die Farben blau und grün marmoriert für a) das Wasserzeichen Fische und b) für die Korrespondenz Wasser-Emotion, die sich sowohl in den Fischen, als auch im Mond selbst wieder findet. Das Ganze hab ich schön verwirbelt wie es sich für bewegtes Wasser gehört und wie es auch dem gestrigen Sturmwetter entsprach.
  • Nochmal wässrig für Mond und den Fischemonat habe ich als Duft Waterlily verwendet - ich finde, der passt perfekt
  • ein bißchen helles Grau für die Dämmerung mit in die Marmorierung genommen, denn der Vollmond war um 17:3X Uhr.
  • einen roten Mini-Einleger in Form des astrologischen Löwezeichens eingesetzt für den Löwen, in dem der Mond gestern stand. Ansonsten habe ich den Löwen eher vernachlässigt dieses Mal, weil ich finde, dass der Vollmond inmitten des Fischemonats die volle Wasserdröhnung ist und der Löwe wenig durch kam. Aber wenn man will, kann man den Löwen noch in der "leidenschaftlichen" Marmorierung wieder finden *ggg*.


welcome to the weird sides of my life



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