Mittwoch, 8. April 2015

Rasierseifen - Rezeptvergleich



*Staubwegpust*

*hust*

Hallo, falls hier noch jemand liest 
Mein Blog ist ja völlig verwaist, was daran liegt, dass ich es höchst unspannend finde, andauernd die gleichen Seifen zu zeigen und daran, dass ich leider kaum Zeit für Experimente und schöne Seifenprojekte habe, die es wert wären gezeigt zu werden. Aber aktuell beschäftigt mich doch ein spannendes Thema, das jetzt mal wieder einen Beitrag wert ist und vielleicht liest es ja noch der oder die eine oder andere von Euch.


Seit einiger Zeit und angeregt durch den Austausch mit verschiedenen Nassrasur-Fans der "intensiven" Sorte, beschäftigt mich wieder das Thema Rasierseifen. Zunächst hat mich ein amerikanischer Kunde, der einen Rasurshop betreibt, wieder auf das Thema gebracht und ich habe mich daraufhin mit "mittelalten" Rezepten (Mitte des letzten Jahrhunderts) von Rasiercremes und Rasierseifen auseinandergesetzt. Also die Zeit knapp vor den Tensidschäumen aus der Dose. Parallel schmökere ich mich in meiner Freizeit auch gerne durch Formulierungsvorschläge auf einer großen Chemie-Plattform für Rohstofflieferanten und Herstellungsindustrie und habe auch da immer wieder Formulierungen angesehen, die natürliche Rohstoffe enthalten.

Die Rückmeldung dieser Rasur-Fans war, dass meine Rasierseife - die an sich immer sehr positive Rückmeldungen bekommt - bei der langen Prozedur, die ein solcher  Rasurfan dafür anwendet, am entscheidenden Schluß nicht mehr stabil genug ist. Die Prozedur beinhaltet Aufschäumen, Schaum aufschlagen, Schaum warmstellen, Bart einpinseln, Schaum einwirken lassen - und dann erst rasieren.
Eine diesen Ansprüchen genügende Rasierseife muss also mindestens 10 Minuten, eher länger, einen stabilen, dichten Schaum behalten. 

Gut, also los. Die größte Übereinstimmung bei alten Rezepten für Rasierseife- und Schaum ist ein hoher Anteil Palmitinsäure, Stearinsäure und Myristinsäure. Alle anderen Fettsäuren werden vernachlässigt und auch die 2. nennenswerte Schaum-Fettsäure Laurinsäure bekommt da recht wenig Aufmerksamkeit.

Ein zweiter spannender Impuls kam von einem anderen Kunden, der mich fragte, ob man nicht einen Komplexbildner einbauen könnte, denn praktisch alle kommerziellen Rasierschäume (sagt man das so?) enthalten EDTA oder einen anderen Komplexbildner. Komplexbildner wirken gegen Kalkseife, stabilisieren aber auch die Textur. Nun ist Natriumzcitrat ein solcher Komplexbildner und wir kennen es ja schon mit seiner Stärke in Seife, gegen Kalkseife zu wirken. Also wäre hier der Ansatz, Zitronensäure im Rezept unter zu bringen.

Jetzt interessiert mich natürlich zum einen, ob die Zitronensäure tatsächlich einen Unterschied ausmacht und zum anderen, ob ich mit der Kombination aus hohen Mengen Palmitin-, Stearin- und Myristinsäure eine Seife hinbekomme, die nicht nur überwältigend schäumt (das soll sie natürlich auch), sondern diesen Schaum auch stabil beibehält und noch angenehm zur Haut ist.

Nach ein bißchen Getüftel habe ich mir eine Rezeptlinie überlegt, die ich leicht abwandle. Die Hauptbestandteile sind Kokos und Palm, mit recht wenig Abstand kommt Stearin und dann Myristinsäure  und Sheabutter. Und Rizi darf natürlich nicht fehlen. 
  • Rezept A und A2 sind in den Mengenverhältnissden der Fette identisch, doch A enthält Zitronensäure, A2 nicht.
  • Rezept B ist mit A fast identisch, enthält aber 5% mehr Stearin, dafür 5% weniger Palm, denn ich will sehen, ob die höhere Menge Stearinsäure einen Unterschied ausmacht.
  • Rezept C ist identisch zu B, nur mit Lanolin, dafür keine Zitronensäure. 
 Die Vorgehensweise ist bei allen 4 Rezepten identisch: Ich rechne das Rezept mit nur 6% Sheabutter per Hand auf 1% ÜF aus und gebe nach der Heißverseifung die restlichen 4% Sheabutter dazu.

Schaumvergleich der ganz frischen Seifen - frisch und nach 10 Minuten:

Rezept A: 30% Kokos, 25% Palm, 15% Stearin,10%  Myristinsäure, 6% Sheabutter, 5% Rizinus,5% Zitronensäure, 4% Shea zusätzlich nach der Verseifung


(Hier war ich nach dem Knippsen der 10 Minuten kurz anderweitig beschäftig und habe den Schaum noch stehen lassen, daher gibt es auch ein 25-Minuten-Bild. Macht sich recht gut, der Schaum.)


Rezept A2:  Fettmengen wie A, aber keine Zitronensäure, ebenfalls 4% Shea zusätzlich nach der Verseifung




Rezept B: 30% Kokos, 20% Palm, 20% Stearin,10%  Myristinsäure, 6% Sheabutter, 5% Rizinus,5% Zitronensäure, 4% Shea zusätzlich nach der Verseifung




Rezept C:  30% Kokos, 20% Palm, 20% Stearin,10%  Myristinsäure, 6% Sheabutter, 5% Rizinus,5% Lanolin, 4% Shea zusätzlich nach der Verseifung




Man darf sich nicht ganz täuschen lassen von der Schaummenge der C- und A2-Rezepte. Da habe ich etwas weniger aufgeschäumt. Allerdings ein Hinweis sind die Schaummengen dahingehend dennoch, dass sich A und B doch schneller üppig aufschäumen ließen als A2 und C.

Sehr schön fand ich beim Leeren der Schälchen und am meisten ist mir das bei C aufgefallen, dass der Schaum regelrecht vom Schälchen abgeschüttelt werden musste. Wie dicker, zäher Eischnee. Mit dem, was beim C-Schaum danach noch am Schälchen hing, bin ich wieder zum Fototisch gelaufen - genau dieser Zipfel hing da sehr formstabil auf dem Weg vom Siedeküchenwaschbecken zu Fototisch im Arbeitszimmer und wieder zurück:



Und jetzt, über 3 Stunden nach dem letzten Bild  (B habe ich als letzte Seife geknipst), sitzt das Schaumbergchen immer noch in der Schale. Wenn man jetzt mit dem Finger dran geht, fühlt sich die Oberfläche leicht gummiartig elastisch an. Geht man in den Schaum, sieht man, dass er sich unten langsam zu verflüssigen beginnt. Aber ich bin echt positiv überrascht, denn sooo stabil hätte ich das nicht erwartet.

Ein endgültiges Fazit habe ich noch nicht, aber mein erster Eindruck ist der, dass A und B - also beide Varianten mit Zitronensäure - durchaus leichter fluffig wurden beim Aufschlagen und dass diese tendentiell auch besser die Stabilität behielten. Aber das ist nur mein erster Eindruck, ich werde das ein paar mal testen, auch testrasieren und dann mein Urteil bilden.


Jetzt geh ich mal den Liebsten zu einer abendlichen Rasur überreden....
Habt einen schönen Abend!

Montag, 4. November 2013

Schäferstündchen frisch versus gereift


Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich Seife farblich entwickeln kann. Und manchmal finde ich es auch irgendwie traurig, vor allem bei Düften die stark nachdunkeln. Beim Schäferstündchen bin ich jedesmal aufs Neue in die frisch eingeformte Seife verliebt - sie duftet so lecker und ich finde Tonerdenmarmorierungen so wunderschön. Und ein par Wochen später habe ich eine rustikal braune Seife da liegen *seufz*.

Samstag, 7. September 2013

Soap of fame



Was schenkt man jemandem, der schon alles hat? Also auch Seife?

Meine Schwiegermutter hat nach einem Geschenk für einen solchen Freund gesucht und hat mich gefragt, ob ich ihr nicht einen Oskar oder einen Stern für den Walk of fame machen kann. Nachdem ein kurzer aber gründlicher Blick zu entsprechenden Herstellern ergeben hat, dass Oskar-Gießformen nicht so easypeasy zu bekommen sind, wurde es also dann der Hollywood-Stern.

Eine Soap of fame. Gefällt mir selbst voll gut und werde ich wohl auch wieder machen. Und die spontane Duftkreation aus Tobacco Leaf und Bay Rum schreit auch nach Wiederholung.


Mittwoch, 28. August 2013

Merchandising-Projekt

*puuust*

*hust-hust*


Entschuldigt, das ist wirklich völlig eingestaubt hier auf meinem Blog, aber ich hatte so viel anderes um die Ohren und dann in den freien Momenten einfach keinen Nerv und keine Inspiration für Schreibstoff .

Aber es ist viel passiert in der Zwischenzeit und ein Projekt, das mich jetzt recht lange beschäftigt hat, zeige ich Euch hier. Die Vorgängerversion  der Sargseife hatte ich Euch ja bereits Ende Mai vorgestellt - woran man sehen kann, wie lange das insgesamt mit Konzeption, Nachkorrekturen und Verpackungsgestaltung gedauert hat, bis alles so war, dass es den Wünschen des Kunden und meinen Möglichkeiten entspricht.

Cool. War immer wieder auch fordernd (es gibt wirklich abstruse Wünsche...), hat mir aber saumäßig Spaß gemacht. Und am lustigsten fand ich, wie die Marketing-Verantwortliche dieser Gesellschaft von ihren extremen Duftvorstellungen doch wieder etwas zurück gerudert ist, nachdem der Vorstand Produkte testen und Wünsche äußern konnte. Da sollte dann doch nicht mehr alles modrigen Gruftduft haben ;-).


Jetzt sind die Sachen gestiefelt und gespornt und für die Öffentlichkeit bereit und ich kann sie Euch zeigen:





Insgesamt sind es vorerst 2 Sorten Seife (yeeiiii, es lohnt sich doch tatsächlich, eine SIB für M&P zu haben), ein Ölbad und ein Thalassobad. Mit einer Mischung, die unter anderem aus Labdanum, Patchouli und Amber besteht, duftet das Thalassobad am krassesten, finde ich. Obwohl ich auch den expliziten Wunsch nach einer Veilchenseife lustig fand - das ist die Transparente Seife "Vampie bite" geworden.
Insgesamt sehr spassig, so ein ungewöhnliches Projekt und ich freue mich schon auf eine eventuelle Erweiterung der Auswahl an merchandising Produkten.


Im Urlaub war ich zwischendrin übrigens auch und da zeige ich Euch demnächst noch schöne Bilder.  

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Sonntag, 16. Juni 2013

Sami-Band - mein Erstlingswerk

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Gestern hat sich eine liebe Freundin die Mühe gemacht, 2 völlig unbedarfte, aber hochmotivierte Armbandneulinge in die Kunst des Samiband-Knüpfens einzuführen. Müßig zu erwähnen: einer dieser beiden hochmotivierten Neulinge war natürlich ich. 
Diese unsere Freundin hat das so richtig original in Schweden von einer Sami-Frau gelernt. Sie hat immer einige dieser wunderschönen Bänder am Handgelenk und ich wollte schon laaaaange mal von ihr lernen, wie man das macht.

Das Sami-Band-Knüpfen ist beeindruckend vielseitig & kunstvoll und es hat ungelogen den ganzen Abend gedauert, bis wir beide unser erstes Band fertig hatten. Zum Glück unter der fachkundigen und geduldigen Anleitung unserer Freundin. Wow, hat das Spaß gemacht! Wenn die Materialien leichter zu beschaffen wären, wäre das seit genau jetzt ein neues Hobby von mir. Aber man benötigt einen speziellen Wickeldraht und wenn man's original haben will auch Rentierhornknöpfe und das ist hierzulande nicht gerade in jedem Bastelladen erhältlich.


Bei meinem sieht man noch deutlich, dass es mein erstes ist, denn da ist so einiges noch ein bißchen windschief, aber egal: ich freu mich wie Bolle!



(Normalerweise trägt man es natürlich eher am Handgelenk, aber ich trage nicht so gerne Handschmuck, denn den muss ich im Alltag so oft ablegen und dabei verlege ich den Kram immer... Statt dessen sind halt meine Füße dekoriert.)


Also: das war ganz sicher nicht mein letztes Sami-Band!



~[ ~z~[~z~[ ~ 


Kleiner Nachtrag, weil jetzt doch noch einige Fragen dazu kamen:
Für die Muster mit dem Draht (normalerweise Zinn oder Kupfer, aber manchmal auch Silber), gibt es diverse Techniken und der Kreativität sind wenig Grenzen gesetzt. Meistens wird geflochten, oft auch gekordelt (wei bei mir an den Seiten) und oft werden schmale geflochtene Stränge in einem dickeren Zopf weiter verflochten. Übliche Muster sind entweder nur aus Draht auf Leder oder aus einer Kombi von Draht und Lederschnüren und oft werden mehrere Stränge nebeneinander angeordnet (wie bei mir Kordel-Zopf-Kordel).

Online konnte ich dieses Tutorial finden, das den gesamten Aufbau von so einem Band zeigt (allerdings nur mit Leder, nicht traditionell mit Draht) : 

Und als Flechtmuster konnte ich auf dem gleichen Blog noch dieses Tutorial finden:

Die Materialien sind in Deutschland schwierig bis nicht zu finden, weil original eben dieser gewickelte Zinndraht verwendet wird, den es in diversen Stärken zu kaufen gibt. Aber es gibt ja schwedische Onlineshops, wie z.B. diesen hier.
Aber Achtung: das ist nicht ganz billig. Ich habe für mein Band 1,20m dünnen Draht für die Kordeln und 2,60m dickeren Draht, sowie das Renlederband, den Renlederstreifen und die Kunstsehne zum Zusammennähen benötigt  Geht auf jeden Fall natürlich auch mit anderem Leder oder auch mit dünnem Kunstleder, wenn man kein Tierprodukt nehmen möchte. Ich wollt's halt original.

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Mittwoch, 29. Mai 2013

morbider Spaß

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Ich bekam einen Auftrag, der mich gerade kreativ fordert und mir unglaublich viel Spaß macht, weil mir so viel Gestaltungsspielraum gelassen wird. Ein wenig skurril sind die Wünsche zwar, aber umso mehr Spaß macht es irgendwie, sich dafür die wildesten Umsetzungen einfallen zu lassen. Das sind Ideen, denen ich nur für meinen Spaß sicherlich nie soviel Zeit einräumen würde und die mir daher umso mehr Laune machen. Ich war lange nicht mehr mit so viel Grinsen im Gesicht kreativ tätig *ggg*.

Also ein kleines Sneak Preview, das ich mir nicht verkneifen kann:
Ein Seifensarg, der nach was wohl duftet? Klar, Patchouli. Sonst bekommt man ja kein Gruftfeeling unter der Dusche...




Im Übrigen ist das Wetter ohnehin derart wiederlich, dass mein Organismus beginnt sich auf Winter einzustellen und Samhain nicht so weit sein kann. Da passt's dann ja wieder mit dem Sarg...

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Freitag, 24. Mai 2013

Lippenbalsamrezepte

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Das ist für die liebe R., der ich schon vor einem halben Jahr (*hust*) versprochen habe zu schreiben, wie sie simpel einen guten Lippenbalsam selbst machen kann. Und da sie meinen Blog liest, ist die einfachste Methode ein Blogbeitrag, denke ich. 


Ein Lippenbalsam-Basisrezept:

  • 20% Bienenwachs
  • 10% Kakaobutter
  • 25% Sheabutter oder Mangobutter 
  • 5% Lanolin
  • 40% Öl (ich bevorzuge fifty-fifty Mandel-Rizinus)
  • additiv evtl. ein paar Tropfen Lebensmittelaroma
  • Evtl. Vitamin E


Die Vorgehensweise ist denkbar einfach und folgt der Logik: Dinge mit dem höchsten Schmelzpunkt werden zuerst geschmolzen/erhitzt und in der entsprechenden Reihenfolge kommen dann die weiteren Zutaten dazu. Die Öle sollten nicht zu kalt sein, sonst rührt man sich nen Wolf, weil die Mischung partiell erstarrt, wenn man sie dazu gibt. Vitamin E wird erst am Schluss zugegeben, da es nicht temperaturstabil ist. Die Öle und Wachse müssen beim Mischen komplett geschmolzen sein, damit sich alle Zutaten gut miteinander verbinden (unabhängig von der optischen Eigenart der verwendeten Öle ist die Mischung transparent, wenn sie genug erhitzt wurde und noch nicht wieder erstarrt). 

Als Öle finde ich Mandelöl, Rizinusöl und grünes Avocadoöl besonders schön in Lippenbalsam, aber letztlich sind diese Vorlieben dann doch irgendwie individuell und vor allem hat natürlich Vorrang, was vorrätig ist. Für meine privaten Lippenbalsame nehme ich total gerne Ölauszüge (vor allem Calendula) oder auch mal ein Harzöl, weil viele Weihrauchsorten wundheilende Eigenschaften haben und ich das für geschundene Winter- oder Sonnenlippen angenehm finde. Es funktioniert auch einen Lippenbalsam ganz ohne Buttern herzustellen, wenn man keine Buttern da hat oder einfach mal Lipbalm mit haushaltsüblichen Rohstoffen ausprobieren will. In dem Fall wird der Wachsanteil entsprechend erhöht (z.B. 50% Öl, 5% Lanolin, Rest Bienenwachs), um eine feste Konsistenz zu erhalten - ich finde aber dieses stark wachsige Gefühl nicht so toll und würde daher ein Rezept mit festen Fetten vorziehen. 

Ich persönlich mag Candelillawachs sehr gerne in wasserfreien Produkten, weil ich durch Gittas Buch darauf aufmerksam wurde, dass es bei geringer Einsatzkonzentration das Einziehverhalten von reinen Fettprodukten positiv beeinflusst. Ich finde, sie fühlen sich tatsächlich angenehmer an mit etwas Candelillawachs, daher nehme ich es gerne mit 2% rein und reduziere dann Bienenwachs etwas stärker, da Candelilla deutlich härter ist als Bienenwachs. Falls man vom Cremerühren Cetyl Alcohol da hat, ist das auch eine Zutat, die sich in Lippenbalsam ähnlich gut macht wie Candelillawachs, da es ebenfalls das Einziehverhalten  unterstützt und außerdem weichmachende Wirkung hat. Rezepte mit Cetyl Alkohol können sich aber bei zu hoher Dosierung stumpf anfühlen, daher würde ich das nur mit maximal 2% einsetzen, eher nur mit 1%.


Die Variante des gleichen Rezepts mit Candelilla:


  • 2% Candelillawachs
  • 15% Bienenwachs
  • 10% Kakaobutter
  • 25% Sheabutter oder Mangobutter 
  • 5% Lanolin
  • 43% Öl 
  • additiv evtl. ein paar Tropfen Lebensmittelaroma
  • Evtl. Vitamin E



Die Variante des gleichen Rezepts mit Cetyl Alkohol:


  • 19% Bienenwachs
  • 1% Cetyl Alkohol
  • 10% Kakaobutter
  • 25% Sheabutter oder Mangobutter 
  • 5% Lanolin
  • 40% Öl 
  • additiv evtl. ein paar Tropfen Lebensmittelaroma
  • Evtl. Vitamin E



Geeignete Döschen für Lippenbalsam sind eigentlich alle Minicremedöschen mit 5-10ml Fassungsvermögen oder z.B. diese netten Schiebedöschen, die es bei Gracefruit gibt (oder bei mir, wenn wir uns das nächste mal sehen, Du welche möchtest und es mir vorher sagst). 



Liebe R., ich war Dir das nun schon so lange schuldig, entschuldige bitte, dass ich Dich so ewig warten ließ! Aber ich wünsche Dir trotzdem viel Spaß bei den Versuchen am Hexenkessel. 


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